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Steffen Kuhmann

Gartenberatung & Grünpflege

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Die Eiche

 

Die Eiche gehört zur Gattung Quercus mit seinen 43 Arten. Bei dem uns bekannten Eichenbaum, den wir als Straßenbaum sowie in Parkanlagen und manchmal auch im Wald antreffen, handelt es sich meistens um Quercus robur die Stieleiche. Aber auch die Trauben-Eiche (Quercus petraea), die Rot-Eiche (Quercus rubra), Flaum-Eiche (Quercus pubescens) sowie die Zerr-Eiche (Quercus cerris) finden wir dort.

Der deutsche Name Eichel stammt wahrscheinlich von dem germanschen Eik, eine Bezeichnung für alle Bäume, ab. Der botanische Name Quercus ist die römische Bezeichnung. Robur steht für Kraft und Stärke. Dies bezieht sich einerseits auf die gute Holzquallität als auch auf die spirituelle Bedeutung bei unseren germanischen bzw. keltischen Vorfahren. Eichen werden 20 bis 50 m hoch und haben weit ausladende knorrige Äste. Am Laub kann man die verschiedenen Eichenarten gut unterscheiden. Die Blätter der Stiel-Eiche haben am Blatt sogenannte Öhrchen.

Die Blüten der meisten Eichenarten sind grünlich, aus ihnen reifen dann die Eicheln heran, die in einem Fruchtbecher sitzen. Eicheln sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele einheimische Tiere wie Wildschwein oder Reh. Auch der Mensch hat sich teilweise von Eicheln ernährt. In Schweren Zeiten (Krieg, Hungersnöte) wurden Eicheln als Kaffee-Ersatz bzw. Eichelmehl im Brotteig verwendet. Eicheln enthalten sehr viel Gerbsäure und müssen vor dem Verzehr gut gewässert werden. Wegen des hohen Gerbsäureanteil wurde Eichenlaub zum Gerben von Leder verwendet.

Eichen bevorzugen einen lehmigen, Närstoffreichen Boden.
Manch einer spricht von 1000 jahrigen Eichen. Das ist aber Unsinn. Untersuchungen haben ergeben, dass es in ganz Deutschland keine Eiche in diesem Alter gibt. 1000jährige Eichen heißen nur so. Hingegen fast 1000jährige Linden gibt es schon. Dennoch ist die Eiche ein mächtiger und beeindruckender Baum, was sich im alten 50 Pennig Stück erkennen lässt. Der Druidenkult in unserer germanischen und keltischen Frühgeschichte, mit der Eiche als heiligen Ort, spiegelt ebenfalls die große Bedeutung des Baumes wieder.

Durch den Eichenlaub-Prozessionsspinner hat die Eiche negative Schlagzeilen gemacht. Die Raupe dieses Falters, ist behaart und kann diese bei Gefahr abwerfen. Durch die Haare können schwere Allergien, starke Hautreizungen und Asthma etc. ausgelöst werden. Typisch für die Raupen ist der schlangenartige, aneinandergereihter Gang, der an eine Prozession erinnert.

Auch medizinische Verwendungen gibt es für die Eiche, z.B. in der Bachblütentherapie. Eichenpräparate haben eine entzündungshemmende Wirkung. Schon in der Schule des Hippokrates (460 - 337 vor Chr.) lehrte man die Wirkung der Eiche als Heilmittel. Hieronymus Bock schrieb in seinem 1539 erschienen Kräuterbuch: “Eichenlaub...inn Wein gesotten ( unnd getruncken / stillet gewißlich alle bauchflüß / desgleichen der Weiber blödigkeit (Unpässlichkeit)...So jemand von einm gifftigen Thier oder Wurm gestochen were / der trincke gepülvert Eicheln....

Eichenholz zählt zu den Harthölzern und ist in der Möbelindustrie sehr beliebt. Auch als Brennholz mit einem hohen Heizwert wird es verwendet. Aber zum verheizen ist es eigentlich zu schade.

 

 

© by Steffen Kuhmann
Steffen Kuhmann

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kurzer Lebenslauf

1997   Friedhofgärtner

2003   Gärtnermeister
2003   Staatlich geprüfter Wirtschafter im Gartenbau
2003   Sicherheitsbeauftragter der BG

2004   geprüfter Motorsägenführer

2006   Selbständig mit Gartenbau Kuhmann

2012   Sachkundiger für Standsicherheitsprüfungen von Grabdenkmähler

2015   Seminar Straßenbaumpflege

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